Und weg ist er...
Stellen Sie sich folgende Situation vor:
Sie gehen mit Ihrem Hund durch den Wald. Wie aus dem nichts taucht ein Reh auf und überquert den Weg. Ihr Hund zögert keine Sekunde und rennt hinterher. Minuten vergehen, Sie hören am Wegrand ab und an ein Bellen, sehen können Sie allerdings nichts. Plötzlich fällt ein Schuss...
Eine andere Situation:
Sie laufen auf einem Feldweg, Ihr Hund ist frei und spielt mit einem Stöckchen. Ein Hase rennt aus dem hohen Gras in Richtung einer stark befahrenen Straße. Sie schreien so laut sie können, doch Ihr Hund bleibt nicht stehen und folgt dem Hasen ungebremst. Lautes Reifenquietschen ist zu hören, dann ist es plötzlich still...
Sicher will man nicht zu Ende denken, was hier passiert sein kann. Aber leider ist es Alltag. Wir haben einen Wolf, ob wir wollen oder nicht, es gehört zu den natürlichen Eigenschaften eines Wolfes zu jagen. Während der Jagdtrieb bei einigen Rassen etwas nachgelassen hat, ist er bei anderen Rassen noch sehr intensiv zu spüren. Zuerst müssen wir uns klar darüber sein, dass jagen ein natürlicher Instinkt ist. Es hat in diesem Fall auch nichts mit Problemhund zu tun, Instinkt ist eben Instinkt. Man kann diesen verbieten, es wird aber auf Dauer wenig bringen, es ist die Natur des Woffes...
Was man aber wunderbar machen kann, ist den Jagdtrieb umlenken oder durch ein gezieltes Antijagdtraining den Hund vor dem Jagen hindern bzw. dem Hund von vorn herein das Intersse an der Jagd nehmen.
Longieren ist eine sehr gute Methode als Antijagdtraining und hat noch viele weitere Vorteile, zudem macht es den Hunden großen Spass und der Spass sollte ja im Vordergrund stehen.
Weiterhin bieten wir spezielle Antijagdtrainings an, Einprägen eines Abrufkommandos, Alternativverhalten sowie Arbeiten an der Hasenzugmaschine.