Doodlecamp - Die Hundeschule mit Herz und Verstand
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Wie jetzt, Hunde longieren…?

Leichtes breites Grinsen auf den Gesichtern bis verwundertes Gucken der Hundehalter und Nicht-Hundehalter.

Sie dachten nur Pferde können longieren? – Irrtum!

Es ist eine tolle Beschäftigungsmöglichkeit zum Aufbau der Bindung, des Vertrauens und der geistigen sowie körperlichen Auslastung des Hundes. Der Hundeführer lernt die Muttersprache des Hundes besser zu verstehen und zu erlernen sowie den Hund artgerecht zu beschäftigen. Longieren kommt den natürlichen Bedürfnissen des Hundes entgegen, denn rassebedingte Verhaltensweisen wie hüten, revieren, laufen, jagen, und apportieren können kontrolliert ausgelebt werden.

Es gibt keine Rassebeschränkung!

Longieren kann helfen den Hund im Alltag besser führen zu lernen. Auch für die Ausbildung wie Agility, Obidience, Distanzarbeit, Dog Dancing und vieles mehr eignet sich das Longieren. Sogar für Menschen mit Einschränkung wie z.B. Rollstuhl ist das Longieren hervorragend geeignet. Ein Teil der Veränderung vom Problemhund zum "Besten Freund des Menschen" ist der Longierarbeit zu verdanken.

Während des Longiertrainings entwickelt sich eine mentale Leine. Der Hund orientiert sich schnell an der Körpersprache des Besitzers. Er fängt an mit dem Besitzer zu kommunizieren. Das Longieren funktioniert auch mit mehreren Hunden gleichzeitig.

Die Longierarten:

 Kooperatives Longieren - bedeutet Bindungsvertiefung
- Der Longierzirkel wird vergrößert (20 m usw.)
- Kommandos werden eingebaut wie Sitz, Platz, Steh
- Körpersprache wird alternativ für die Kommandos eingesetzt

Koordinatorisches Longieren - bedeutet Anweisung respektieren
- im Kreisinneren ist die Ablenkung bzw. der Reiz
- schafft bessere Kontrolle

Beschäftigungslongieren
- Geräte werden außerhalb des Kreises aufgebaut (Tunnel, Reifen, Hürden)
- zwei oder mehrere Hunde werden durch ihre Besitzer gemeinsam longiert                                   

Freilongieren
- ohne Absperrband